Neue schwedische Studie über Risikoreduzierung

Neue Studie zur Risikoreduzierung

Das Interesse an Snus als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung nimmt stetig zu. Der neueste Bericht zu diesem Thema stammt von zwei schwedischen Forschern und wird in der unabhängigen Zeitschrift Harm Reduction Journal vorgestellt.

Tove Sohlberg und Peter Wennberg, zwei schwedische Forscher der Universität Stockholm und des Karolinska Institutet, haben einen Bericht veröffentlicht, in dem sie frühere Raucher interviewten. Die Studie berichtet, welche Rolle ein Übergang von Zigaretten zu Snus dabei spielte und wie viele von diesen weiterhin Snus verwendeten.

70 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie ohne Hilfsmittel mit dem Rauchen aufhören konnten. Von insgesamt 705 Befragten gaben jedoch 118 Personen an, Snus als Mittel zur Raucherentwöhnung verwendet zu haben.

- Über 80 Prozent waren der Meinung, dass Snus für den Erfolg der Raucherentwöhnung sehr wichtig ist, und die Hälfte von ihnen verwendet Snus langfristig weiter. Diejenigen, die sowohl physische als auch psychische Auswirkungen der Umstellung auf Snus erlebten, waren diejenigen, die fortfuhren und umgekehrt; Diejenigen, die solche Effekte nicht erlebten, hörten auf, Snus zu verwenden, schreiben die Forscher.

Die Forscher geben auch an, dass weitere Studien dazu durchgeführt werden müssten, um klarere Strategien zu entwickeln, die Rauchern helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Markus Lindblad, Leiter Kommunikation bei Snusbolaget und dem SnusMarkt, ist der Ansicht, dass die Ergebnisse der Studie im Einklang mit der Philosophie der Schadensminderung stehen.
- Risikominderungsprodukte tragen zur Erreichung der allgemeinen Ziele im Bereich der öffentlichen Gesundheit bei. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Gesetzgebung den Verbrauchern den Umstieg auf weniger schädliche Produkte wie den Wechsel von Tabakzigaretten zu Snus oder Nikotinbeuteln erleichtert und schafft. In jedem Fall sollte die Gesetzgebung keine Hindernisse für eine solche Änderung schaffen, so dass es für Tabakkonsumenten schwieriger wird, auf weniger gefährliche Alternativen umzusteigen. Eine solche Regelung kann stattdessen kontraproduktiv sein und dazu führen, dass Tabakkonsumenten nicht auf ein weniger gefährliches Produkt umsteigen. Es ist daher wichtig, die risikomindernden Produkte als bessere Alternative als die gefährlicheren Produkte durch Rechtsvorschriften hervorzuheben, die solche Entscheidungen unter den Verbrauchern beispielsweise durch Steuern oder andere Verbrauchsregulierungsmechanismen fördern.

Ein einfaches und wirksames Instrument zur Arbeit mit Risikominderung besteht darin, die Steuersätze für verschiedene Arten von Produkten zu differenzieren, damit weniger schädliche Produkte wie Snus und elektronische Zigaretten eine niedrigere Steuer erhalten als schädlichere Produkte. Eine solche Regelung dürfte sich auf die Verkaufspreise für Verbraucher auswirken und die Verbraucher dazu veranlassen, auf ein billigeres und weniger schädliches Produkt umzusteigen, so Markus Lindblad abschließend.



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