Der Snus und Nikotinbeutelbericht 2026
Nationale Statistiken zum Gebrauch von Snus und Nikotinbeuteln
Der Snus- und Nikotinbeutelbericht 2026 wird von Das Snus Tagebuch in Zusammenarbeit mit Snusmarkt.ch veröffentlicht. Ziel des Berichts ist es, aktuelle Entwicklungen, Konsumgewohnheiten und Markttrends im Schweizer Markt für rauchfreie Nikotinprodukte sichtbar zu machen.
Die Grundlage des Berichts bildet eine Umfrage unter Schweizer Konsument:innen von Snus und Nikotinbeuteln sowie Verkaufsdaten von Snusmarkt.ch aus dem Jahr 2025. Ergänzt werden die Ergebnisse durch Analysen zu Konsumverhalten, Produktpräferenzen und regionalen Entwicklungen innerhalb der Schweiz.
Wandel hin zu rauchfreien Nikotinprodukten
Der Schweizer Markt für rauchfreie Nikotinprodukte verändert sich deutlich. Während traditioneller Snus lange den Markt dominierte, gewinnen tabakfreie Nikotinbeutel zunehmend an Bedeutung und machen inzwischen den grössten Teil der Online-Verkäufe aus.
Diese Entwicklung zeigt einen klaren Trend hin zu rauchfreien und diskreteren Alternativen. Gleichzeitig wächst auch das Angebot an nikotinfreien Produkten und neuen Produktvarianten kontinuierlich.
Beliebteste Marken, Produkte und Geschmacksrichtungen
Die beliebtesten Marken, Produkte und Geschmacksrichtungen zeigen, welche Trends den Schweizer Markt für Snus und Nikotinbeutel aktuell prägen. Velo bleibt Marktführer bei Nikotinbeuteln, während Siberia den traditionellen Snus-Markt dominiert.
Minzaromen sind bei Schweizer Konsument:innen besonders beliebt. Gleichzeitig bevorzugen viele Nutzer:innen extra starke Produkte und Slim-Formate, während klassische grosse Formate im traditionellen Snus weiterhin stark vertreten sind.
Wie viele Dosen werden pro Woche konsumiert?
Viele Schweizer Konsument:innen nutzen Snus und Nikotinbeutel regelmässig im Alltag. Durchschnittlich werden pro Woche 4,6 Dosen konsumiert, wobei insbesondere die Altersgruppe zwischen 25 und 44 Jahren einen überdurchschnittlich hohen Konsum aufweist.
Warum wird mit der Nutzung von Snus und Nikotinbeuteln begonnen?
Für viele Nutzer:innen steht der Wunsch im Vordergrund, mit dem Rauchen oder Vapen aufzuhören. Gleichzeitig spielen soziale Einflüsse eine wichtige Rolle – häufig erfolgt der Erstkontakt über Freund:innen oder das persönliche Umfeld.
Rauchfreie Produkte gewinnen gesellschaftlich an Akzeptanz
Die gesellschaftliche Wahrnehmung von rauchfreien Nikotinprodukten verändert sich zunehmend. Nikotinbeutel erzielen unter den untersuchten Produkten die höchste gesellschaftliche Akzeptanz und werden deutlich positiver wahrgenommen als klassische Tabakprodukte wie Zigaretten.
Besonders diskrete und rauchfreie Produkte gewinnen im Alltag an Bedeutung. Dies deutet auf einen langfristigen Wandel der Konsumgewohnheiten und sozialen Normen in der Schweiz hin.
Wie stehen Nutzer:innen zu einem möglichen Aromaverbot für Snus und Nikotinbeutel?
Geschmack zählt zu den wichtigsten Faktoren bei der Wahl von Nikotinbeuteln und Snus. Besonders Minzaromen dominieren den Schweizer Markt deutlich, während Frucht- und Zitrusaromen ebenfalls an Beliebtheit gewinnen.
Wurden Snus oder Nikotinbeutel bereits vor dem 18. Lebensjahr genutzt?
Nur ein kleiner Teil der Nutzer:innen gibt an, bereits vor dem 18. Lebensjahr Snus oder Nikotinbeutel konsumiert zu haben. Der Zugang erfolgt dabei hauptsächlich über Freund:innen und informelle soziale Kontakte – nicht über den Onlinehandel.
Onlinehandel stärkt Transparenz und Alterskontrollen
Online-Verkaufsplattformen ermöglichen eine konsistentere Altersprüfung und erleichtern den Zugang zu Produktinformationen. Nutzer:innen berichten deutlich häufiger von Alterskontrollen beim Onlinekauf als im stationären Handel.
Zudem informieren sich viele Konsument:innen online gezielt über Qualität, Inhaltsstoffe und Produktsicherheit. Dies unterstützt fundiertere Kaufentscheidungen und erhöht die Transparenz im Markt.
Wären Nutzer:innen in Zukunft bereit, Snus und Nikotinbeutel auf dem Schwarzmarkt zu kaufen?
Die Bereitschaft, Nikotinbeutel oder Snus über den Schwarzmarkt zu beziehen, bleibt insgesamt gering. Dennoch schliesst rund jede:r fünfte Konsument:in einen zukünftigen Kauf ausserhalb offizieller Verkaufsstellen nicht vollständig aus.
Sind Nutzer:innen bereits auf Nikotinbeutel aus inoffiziellen Verkaufsstellen gestossen?
Ein Teil der Schweizer Nutzer:innen berichtet, bereits auf Produkte aus informellen Verkaufsstellen gestossen zu sein. Besonders bei jüngeren Erwachsenen ist diese Erfahrung deutlich stärker verbreitet als im Durchschnitt.
Wo wurden sie gekauft?
Beim Zugang zu Snus und Nikotinbeuteln zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen offiziellen Verkaufsstellen und informellen Kanälen. Während Erwachsene überwiegend reguläre Verkaufswege nutzen, erfolgt der Zugang Minderjähriger häufig über Freund:innen oder lokale Kontakte.
Lade den vollständigen Snus- und Nikotinbeutelbericht 2026 herunter
Der vollständige Bericht bietet vertiefende Einblicke in Konsumverhalten, Markttrends und die Präferenzen von Schweizer Nutzer:innen von Snus und Nikotinbeuteln. Zusätzlich enthält der Bericht detaillierte Analysen zu Kaufverhalten, gesellschaftlicher Wahrnehmung und der Entwicklung des rauchfreien Nikotinmarktes in der Schweiz.
Der Bericht enthält unter anderem:
- Gründe für den Umstieg von Rauchen und Vaping auf Snus und Nikotinbeutel
- Wahrgenommenes Wohlbefinden nach dem Wechsel auf rauchfreie Produkte
- Vorteile von Nikotinbeuteln im Vergleich zu anderen Nikotinprodukten
- Wahrnehmung gesundheitlicher Risiken verschiedener Produktkategorien
- Gesellschaftliche Akzeptanz von Snus, Nikotinbeuteln, Vapes und Zigaretten
- Kaufverhalten und Bedeutung des Onlinehandels
- Alterskontrollen und Produkttransparenz im E-Commerce
- Entwicklung des Schweizer Marktes für rauchfreie Nikotinprodukte
- Marktanteile von Snus, Nikotinbeuteln und nikotinfreien Produkten
- Beliebteste Marken, Produkte und Geschmacksrichtungen
- Bevorzugte Formate, Nikotinstärken und Produktvarianten
- Konsumhäufigkeit und durchschnittlicher Dosenverbrauch
- Wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung
- Regionale Unterschiede innerhalb der Schweiz
- Wahrnehmung und Verbreitung informeller Verkaufsstellen
- Einstellungen zum Schwarzmarkt und zu regulatorischen Massnahmen